Ende letzten Jahres habe ich meine Ziele für 2026 aufgeschrieben, auch hier im Blog. Eins davon war: „ein ausführlicher Artikel über mich und übers Vogelgucken in einer großen Zeitschrift“. Heimlich gewünscht, aber nicht aufgeschrieben haben ich mir: in der Brigitte. Natürlich in der Brigitte.
Als mich dann plötzlich die Journalistin Susanne Pahler kontaktierte und fragte, ob sie mich als Macherin für die Brigitte portraitieren dürfe, war ich natürlich platt. Und habe mich so gefreut! Natürlich durfte sie!
Inzwischen habe ich ja schon ein paar Interviews geführt, aber das mit Susanne Pahler war besonders, auch weil es darin zum ersten Mal hauptsächlich um mich, nicht um Vögel gehen sollte. Sie war sehr gut vorbereitet, hat sich viel Zeit für unser Gespräch genommen und mir von Anfang an ein gutes Gefühl gegeben. So hat es sich ganz leicht angefühlt, zum ersten Mal öffentlich zu erzählen, wie es dazu kam, dass ich mich als „die Vogelguckerin“ selbstständig gemacht habe. Bevor ich diese persönliche Geschichte geteilt habe, hatte ich meine Familie gefragt, ob das für alle okay ist.
Susanne Pahler hat dann aus dieser und all den anderen Geschichten, die ich ihr erzählt habe, einen Text gemacht, mit dem ich mich wohlfühle. Der Artikel heißt „Die Hälfte des Himmels“. Wie toll ist diese Überschrift, bitte? Es geht um Frauen in der Ornithologie, warum wir singende Vogelweibchen so lange übersehen haben und natürlich um mich und meinen Weg ans Meer und in die Selbstständigkeit.
Als dann mein Exemplar der Brigitte bei mir ankam, war das ein surrealer Moment. Ich habe mich kaum getraut, sie aufzuschlagen. Ich wusste, dass ich darin ein großes Foto und ein doppelseitiges Portrait über mich finden würde. Ich. In der Brigitte. Mit meinem Vogelthema. Das war so ein krasses Gefühl. Hier habe ich den Moment auf Instagram festgehalten.
Du bekommst Ausgabe 08/26 am Kiosk, solange meine Mama sie noch nicht in ganz Deutschland aufgekauft hat. Anschließend kannst du sie im Brigitte-Onlineshop bestellen oder, wenn du ein Brigitte-Konto hast, hier nachlesen.
Es gibt noch viel zu tun, um Frauen in der Ornithologie sichtbarer und Vogelgucken salonfähig zu machen. Aber dass ich es mit meinem Nischenthema in eine der bekanntesten Zeitschriften Deutschlands geschafft habe, stimmt mich hoffnungsvoll, dass wir auf einem guten Weg sind.
Mein heimlicher Jahreswunsch hat sich nun erfüllt. Was jetzt noch kommen soll – keine Ahnung, aber ich freue mich darauf!











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