Vor wenigen Jahren hätte Helena noch nicht mal 20 Vogelarten auflisten können. Heute entdeckt sie sie bei einer kleinen Tour durch den Stadtpark um die Ecke. Und das findet sie großartig. Vögel machen sie aber nicht nur froh, sondern haben auch geholfen, sie wieder gesund zu machen.
Wie es dazu kam, erzählt sie in dieser Podcast-Folge. Hier kannst du dir unser Gespräch anhören:
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Von Afrika in den Hamburger Stadtpark
Ihre erste richtige Begegnung mit der Vogelwelt hatte Helena gar nicht in Deutschland, sondern in Ostafrika. Auf einer Safari mit ihrer Mutter stoppte der Guide bei jedem Vogel, schlug notfalls sein Bestimmungsbuch auf und suchte heraus, wen sie da gerade sahen.
Am Anfang fand Helena das befremdlich, denn schließlich hatte sie eher eine Safari für Löwen und Giraffen gebucht. Aber irgendwann war sie fasziniert und ließ sich anstecken.
Als sie zurück nach Deutschland kam, fing sie an, vor ihrer eigenen Haustür mitten in Hamburg Vögel zu sehen.
Vögel helfen heilen
So richtig wichtig wurde die Vogelbeobachtung für Helena in einer schweren Zeit: Sie war mehrere Monate krankgeschrieben, weil sie Depressionen hatte. In dieser Zeit begann sie, Podcasts zu hören – über Geschichte, Wissenschaft, irgendwann auch über Vögel. Und sie erinnerte sich daran, dass die Natur direkt vor ihrer Haustür anfängt. Also ging sie raus und beobachte Vögel.
Das tat ihr gut, denn die Vögel gaben ihr viel, ohne irgendwas von ihr zu wollen. Das ihr, aus ihrer Depression herauszufinden.
Vogelglücksmomente im Alltag
Ihre Vogelreise ging weiter, als sie sich „Endlich Vögel sehen!“ gönnte, den Vogel-Onlinekurs für Einsteigerinnen. Und das war eine sehr gute Entscheidung, wie sie selbst sagt. Es fühlte sich für sie so an, als ob sie dort eine Struktur bekam und all das, was sie schon beobachtet hatte, durch den Kurs in einen Rahmen packen konnte.
Ein schöner Nebeneffekt des Kurses war, dass sie begann, ein Vogeljournal zu führen, in dem sie Besonderheiten jeder Art notierte. Das machte ihr besonders viel Spaß. Sie führte das Journal auch nach Kursende weiter und füllt inzwischen ihr zweites Heft.
Auch die menschlichen Kontakte, die sie im Kurs geknüpft hat, begleiten sie weiterhin. Und vor allem begleiten sie die Vögel. Helena hat ihre Wahrnehmung verändert und sieht jetzt so viel mehr von ihnen in ihrem Alltag. Bei einem kleinen Ausflug zum Vogelgucken hat sie vor kurzem 20 Vogelarten entdeckt und selbst bestimmen können. Und diese für sie große Zahl zeigt schön den Fortschritt, den sie inzwischen auf ihrer Vogelreise gemacht hat.
Eine Lieblingsart hat Helena nicht. Und auch keinen Sehnsuchtsvogel. Sie freut sich über jeden Vogel, den sie sieht. Und vielleicht ist das genau die Haltung, die Vogelbeobachtung so besonders macht: nicht die Seltenheit zählt, sondern der Moment.
Lernen, Vögel zu sehen und im Moment anzukommen
Was Helena beschreibt, erleben viele, die anfangen, sich für Vögel zu interessieren: Sie entdecken die Natur neu, finden Ruhe und oft auch zu sich selbst. Vögel erden uns, sie entspannen und beruhigen uns. Und besonders in unruhigen Zeiten wie diesen können wir das alle gut gebrauchen.
Wenn du also selbst lernen möchtest, Vögel zu erkennen, ganz ohne Stress, dafür mit viel Freude am Entdecken, dann sie bei „Endlich Vögel sehen!“ dabei, dem Vogel-Onlinekurs für Einsteigerinnen.
Hier lernst du in sechs Wochen die häufigsten und sichtbarsten Vögel um dich herum kennen, mit Videos, Hörübungen, Quizzen und vielen praktischen Tipps, die dich Schritt für Schritt vorwärts bringen auf deiner Reise in die Wunderwelt der Vögel.
Die Anmeldung ist jetzt für kurze Zeit geöffnet. >>> Hier findest du alle Infos und dein Möglichkeit, dich anzumelden.
Bildnachweise:
Foto von Helena: privat. Das Hintergrundfoto des Headerbilds ist aus dem Botanischen Garten Hamburg und stammt von Marisa04 via Pixabay. Danke!













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